Eine Reise. Alles digital.

Eine Reise und endlich mal komplett kein Papier benutzt … außer leider Quittungen. Am beeindruckendsten war aber ein IBIS Hotel.

Die Topsoft Messe 2019 in der Schweiz stand an. Also, auf geht’s. Ab mit dem Tesla zum Flughafen Bremen. Wie hat die digitale Welt diesmal funktioniert? Wie viel Papier gab es am Ende doch noch?

Flüge

Flüge Online buchen; überhaupt kein Problem mehr. Flugticket in das Wallet vom iOS; fertig. Die Rechnung gabs per PDF, natürlich direkt digital in den Buchhaltungsworkflow von AMAGNO. Fertig. Einchecken, Auschecken, alles kein Problem.

Vorteil hier: Ich kann mittlerweile auch kostenfreie Zeitschriften für den Flug online über die Plattform des Anbieters beziehen.

Öffentlicher Nahverkehr / SBB

Umweltfreundlich ging es dann weiter in der Schweiz. Über die wirklich vorbildliche SBB App konnte ich problemlos via Start/Ziel das Ticket Online buchen und losfahren. Kein Fahrkartenautomat mit lästigem Bargeld (wer hat schon Franken dabei). Auch hier der Beleg, digital direkt in den Buchhaltungsworkflow.

Eventlocation Umwelt Arena

Die Topsoft fand in der Umwelt Arena Schweiz in der Nähe von Zürich statt. Dies ist nicht nur ein Eventcenter, sondern das ganze Gebäude ist komplett nachhaltig und Energieunabhängig. Es beinhaltet eine eindrucksvolle Ausstellung über Nachhaltigkeit und regenerative Energien. Ich kann einen Besuch dort uneingeschränkt empfehlen.

Der Eintritt – natürlich wieder via Onlineticket / Wallet.

IBIS Hotel

Am eindrucksvollsten erlebte ich das IBIS Hotel in der Nähe der Umweltarena. Andere von euch kennen das vielleicht schon – aber für mich war es das erste Erlebnis dieser Art:

Es gab keine Rezeption!

Unten im Hotel befand sich ein fancy Café. Dort turnten zwei junge Mitarbeiter rum. Einer kam auf uns zu und fragte, ob wir einchecken wollen. Wir bejaten und er zog sein Handy(!) raus. Er bestätigte via App unsere Reservierung. Danach scante er unsere Ausweise und die Kreditkarte via Photoapp und übergab uns die Scheckkarte für das Zimmer. Auch beim Frühstück .. die Kollegin checkte schnell via Handy meine Frühstücksberechtigung.

Kein Papier. Keine Unterschrift. Alles digital.

Ich war von der Performance und Einfachheit beeindruckt. Hier hat sich eine Hotelkette ernsthaft Gedanken über die Nervigkeit des Gastes in Hotels gemacht. Vor allem, wenn man bedenkt, wie viel Papier im Hintergrund gegenüber den Behörden dort noch notwendig ist.

Flughafenrestaurant Zürich

Darf ich McDonalds als Restaurant bezeichnen? Nein, eher nicht … aber ich habs getan. Ehrlich. Sorry. In jedem Fall auch hier natürlich über das Onlineterminal die Bestellung aufgegeben und drahtlos bezahlt (was bei McDonalds in Deutschland bei den mir bekannten Filialen nicht geht).

Parkautomat Bremen

Und natürlich zum Schluss … der Parkautomat in Deutschland. Und … yeah! Bargeldlos.

Und schlussendlich doch noch Papier?

Ja. Leider. Denn leider gibt es immer noch Quittungen auf Papier. Was erzeugte ich am Ende der Reise noch an Papier?

  • Quittung für die Bestellung bei McDonalds
  • Quittung für das Parkticket
  • Das Parkticket selbst

Bitte Grundrecht auf digitale Dokumente!

Bei mir setzt sich mehr und mehr durch, dass ich mir persönlich ein Grundrecht auf digitale Quittungen und Rechnungen wünsche.

Es müsste primär verpflichtend sein, dass ich statt eines Papierausdrucks eine E-Mail Adresse eingeben kann, an welche ich die Quittung erhalten kann.

Dies spart nicht nur viel Geld und schont die Umwelt. Sondern die Belege können auch direkt in nachgelagerten digitalen Systemen, wie Buchhaltungs- und Workflowsystemen landen.

 

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