About

Geboren auf der Nordseeinsel Borkum besuchte ich ohne nachhaltigen Erfolg die Realschule auf Borkum, durchlief das damalige Berufsgrundbildungsjahr in Leer und begann mit der Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten in der Bundeswehrverwaltung auf Borkum, die ich nach zwei Jahren erfolgreich beendete.

Die nächsten Jahre verbrachte ich in der Bundeswehrverwaltung in Wilhelmshaven. Zuerst in der klassischen Verwaltung zuerst in Rüstersiel, dann am Fliegerdeich. Meine Erfahrungen im IT Umfeld (ich war Hobbyentwickler für Shareware) brachte mich in die IT Abteilung der 4. Einfahrt in Wilhelmshaven. Frustriert von den fehlenden persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten und dem Akten- und Dateichaos verließ ich 1998 die Verwaltung.

Niels Metger, CEO der damaligen InfoOffice GmbH (Web Content Management) in Oldenburg, gab mir die Chance, als Entwickler seines Teams in Oldenburg zu werden, was ich im zweiten Anlauf dann auch endlich annahm. Ich wurde Mitarbeiter Nummer 10 von später 160 Mitarbeitern. Ich durchlief einige Bereiche der noch jungen Firma und half intensiv mit, diese mit zu gestalten und aufzubauen. Dokumentation, Service, Training, etc. Um die Idee des „roten Punktes“ als Eingabemechanismus in einer Live-Preview für den Redakteur erhielt ich die Chance, darum ein komplettes neues Bedienkonzept der gesamtem Software zu entwickeln.

Das neue RedDot Bedienkonzept wurde wegweisend in der ganzen Branche und führte zu einem großen internationalen Erfolg für die dann umbenannte RedDot Solutions AG mit 160 Mitarbeitern und vielen Standorten Weltweit. Besonders die Office Erfahrungen in Downtown Manhatten waren sehr prägend und eindrucksvoll.

Für mich war das Thema Enterprise Content Management (ECM) sehr wichtig, während es für den Bereich des WCM eher uninteressant war. Ich schuf in meiner Freizeit Prototypen für browserbasierendes ECM. Nach vielen frustrierenden Vorstellungen einer ECM Konzeption für RedDot (das Thema war anfangs strategisch nicht interessant), entschied ich mich für die Selbstständigkeit, da unfassbar viele Downloads meines DocuPortal Konzepts einen guten Erfolg versprachen. Während der letzten Monate bei RedDot konzeptionierte ich letztendlich doch noch verschiedene Modelle für ein ECM (Eigenentwicklung oder Implementation des damaligen Knowledge Worker Produkts aus UK). Nach meinem Weggang entschied man sich für den Knowledge Worker, der später aber rasch durch den Aufkauf von RedDot durch den US Anbieter Hummingbird durch dessen Lösung ersetzt wurde.

2003 gründe ich DocuPortal unter schwierigsten Umständen. Auto, Handy, Hardware gehörten RedDot. Meine Beziehung zerbrach, da das regelmäßige Einkommen natürlich nicht mehr stattfinden sollte, so dass auch noch ein Umzug und der Verkauf des Hauses (von dem ich aber nichts hatte, aber auch keine Schulden) notwendig wurde. Somit startete ich 2003 mit wenigen Möbeln in Bremen im Wohnzimmer erneut. Das vorher zugesagte Überbrückungsgeld des Arbeitsamtes sowie die Existenzgründungskredite der Sparkasse Bremen wurde mir versagt. Trotzdem legte ich los und konnte meinen ersten Entwickler, Holger Zumpe, nur durch Geschäftsanteile zahlen, welches sich später zu einem großen strategischen Problem herausstellte.

DocuPortal wuchs verhältnismäßig gut und durch erfolgreiches Marketing erlangte die Lösung schnell eine gute Öffentlichkeit. Die Erfahrungen dieser Lösung waren aber eher durchwachsen, da viele Aspekte des ECM nicht erfüllt wurden, beispielsweise Scanning, Mailarchivierung, Druckertreiber und vieles mehr. Die Gründung war zudem insgesamt schwierig, da trotz Marketingerfolgs und Ansehen oft die Einnahmen fehlten, was zu regelmäßigen Kündigungen und Arbeitspausen führte.

In Anbetracht zahlreicher unterschiedlicher Meinungen in der Unternehmens- und Produktstrategie zwischen Holger Zumpe und mir entschied ich mich für die Abgabe von DocuPortal an ihn, um mir ein Sabatical zu gönnen.

In dieser Phase entwickelte ich das Konzept des magnetischen Dokumentenmanagements, welches ich mit einigen Prototypen in Präsentationen ausprobierte. Auf diesen Kenntnissen startete ich das Lean-Startup AMAGNO. Zuerst als Einzelfirma und später nochmal ergänzend mit zwei Business Angels, da die finanziellen Mittel des Startups trotz Erfolge zu versiegen drohte.

Die AMAGNO Gründung war, trotz vieler Schwierigkeiten mit unverlässlichen Banken, falschem Personal, fehlgeschlagenem neuartigen Geschäftsmodell (Pay Per File) bereits nach wenigen Jahren sehr erfolgreich. AMAGNO gilt als eine der wichtigsten Marken im deutschen Markt und erwirtschaftet Umsätze im siebenstelligen Bereich.

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